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Ave Maria – dich lobt Musica

Marien-Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche

„Ave Maria – dich lobt Musica!“ - Unter diesem Motto lädt der Förderverein Kirchenmusik St. Lambertus Stromberg e.V. am 5. Fastensonntag zu einem eher ungewöhnlichen Konzert ein. Am 17. März werden um 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Burgberg die Mezzo-Sopranistin Sandra Botor und der Stromberger Kirchenmusiker Wilfried Thorwesten unterschiedliche Kompositionen der musikalischen Marienverehrung zu Gehör bringen.


 

Dabei werden nicht nur die hinlänglich bekannten „Ave-Maria“-Vertonungen von Fr. Schubert, Gounod's „Ave-Maria“-Meditation über das 1. Praeludium aus dem „Wohltemperierten Clavier“ von J. S. Bach und die frühbarocke Ave-Maria-Fassung von G. Caccini zu hören sein, sondern auch wenig bekannte Bearbeitungen aus dem Engelsgruß des Lukas-Evangeliums zeigen, dass  genauso andere Komponisten durchaus klangvoll zu Werke gegangen sind.

 

Aus der Epoche der französischen Spät-Romantik erklingen die eher  lyrischen „Ave-Maria“-Vertonungen von C. Franck und C. Saint-Saens. Mit den marianischen Bearbeitungen des polnischen Komponisten Michal Lorenc und des britischen Musikers Robert Prizeman werden klangschöne Werke den Kirchenraum erfüllen, die sich einer eher romantischen Tonsprache bedienen.

 

Ganz anders die Werke des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla und des Amerikaners Samuel Barber. Piazzolla hat sich besonders in der konzertanten Weiterentwicklung des Tangos einen Namen in der musikalischen Fachwelt gemacht hat.

So  lässt sein „Ave Maria“  durchaus die Klänge seiner argentinischen Heimat erahnen, durchsetzt von Einflüssen der avantgardistischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. In ähnlicher Weise wirkt auch das kürzere und harmoniebewegte  Wiegenlied des Amerikaners Samuel Barber, das in seinen spannungsreichen Klängen ein Kontrapunkt zu den bisher gehörten Vertonungen sein wird.

 

Eröffnet wird das gut einstündige Konzert mit dem „Salve, o Regina“ des frühbarocken italienischen Meisters Claudio Monteverdi, bei dem die Orgel das harmonische Fundament als Generalbass-Instrument übernimmt.

 

Mit Sandra Botor als Solistin gestaltet eine Vollblutmusikerin die sehr unterschiedlichen Vokalpartien des Konzertes. Seit ihrer Kindheit gehört Musik zu ihrem Lebensinhalt. Selbst aus dem renommierten Mädchenchor Hannover hervorgegangen, erhielt sie ihre akademische Ausbildung in den Fächern Gesang und Violine an der Hochschule für Musik in Detmold. Sie ist Stipendiatin der Wagner-Stiftung und beweist auch mit dem 1. Preis des Detmolder Wettbewerbs für Neue Musik ihre musikalische Vielseitigkeit.

Verschiedene Vokalensembles, Projektchöre und der in unserem Umfeld bekannte und geschätzte Männerchor „Lyra Lette“ können sich auf eine phantasievolle und mitreißende Chorleiterin verlassen, die sich stets mit zündenden Ideen in der Chorwelt behauptet und die Chormusik stark machen möchte für die Zukunft. So ist sie als Gesangslehrerin an der Musikschule Bad Salzuflen tätig und leitet im Raum Herford weitere Chöre. Die Arbeit an Stimme und Mensch ist ihr dabei enorm wichtig.

 

So wird sie  mit dem Stromberger Kirchenmusiker Wilfried Thorwesten, mit dem sie seit dem „Peacemakers-Projektchor“ musikalisch zusammenarbeitet, ein vielfältiges Programm der Marien-Verehrung vorstellen.

 

Ganz herzlich sind alle interessierten Freunde der Vokalmusik zu diesem eher außergewöhnlichen Programm in die Kreuzkirche nach Stromberg eingeladen. Anstelle eines Eintrittsgeldes erbitten die Verantwortlichen eine Spende für die Aufgaben des „Förderverein Kirchenmusik St. Lambertus Stromberg e.V.“.

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