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Patronatsfest in St. Johannes und Verabschiedung von Pfarrer Pollmann

Bild: Schorr/Die Glocke


Am Sonntag, 23. Juni, fand ein Festhochamt zum Patronatsfest in der St.-Johannes-Kirche statt, gleichzeitig war dies die letzte Sonntagsmesse von Pfarrer André Pollmann in St. Johannes. Die beiden Kirchenchöre „Capella Joannea“ aus St. Johannes und „Cäcilia“ aus St. Joseph gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit starker Stimme mit.


In diesem festlichen Rahmen hat sich unser leitender Pfarrer André Pollmann von der Gemeinde verabschiedet. Auf Reden zum Abschied wurde auf seinen Wunsch hin verzichtet. Vielmehr war es ihm ein Anliegen in seiner Predigt auf das Leben und Wirken des „Rufers aus der Wüste“ Johannes dem Täufer in den Mittelpunkt zu stellen. Er projizierte Johannes´ einfaches und spezielles Leben und seine Botschaft auf den Geist der heutigen Gesellschaft. Mal einen Perspektivwechsel zu wagen, Jesus und den Glauben an Gott in den Mittelpunkt zu stellen und auf das eigene Leben zu beziehen, fällt heute immer schwerer. Laute Rufer versuchen in der heutigen Zeit mit ihrer Verbitterung Manipulation von Leuten zu betreiben. In der Konsequenz versteinern die Herzen und versperren dem Guten, wie der Liebe und Weisheit Gottes, einen Platz im Herzen, und der Blick auf das Einfache / Vernünftige wird verstellt. Die Botschaft von Johannes sagt ausdrücklich „Ich mache mich kleiner, damit das kleine groß wachsen kann“, dieser Gedanke ist auch im Stadtwappen von Oelde, mit seiner abnehmenden Mondsichel und dem Stern zu sehen. Perspektivwechsel, sich öffnen für neue Wege, Blockaden und Verbitterung eine Absage erteilen, um objektiv zu bleiben, können die Schlüssel zum Öffnen der Herzen für Jesus und Gottes Liebe sein. Es sind nicht nur die Oelder eingeladen, diese Gedanken mitzunehmen und in ihrem Leben wirken zu lassen.

Für den weiteren Lebensweg von Pfarrer Pollmann wünschten die Vorsitzenden Patrick Wesemann (Kirchenvorstand) und Johannes Horsthemke (Pfarreirat) mit der Verlesung einer Meditation alles Gute und Gottes Segen, diese endete mit den Worten: 

 

"Geh nun hin im Segen, bleibe Segen und sei Segen, egal, wohin der Weg dich führt."


Bild: Schorr/Die Glocke


Im Anschluss an den Gottesdienst luden der Gemeindeausschuss St. Johannes, die Messdienergemeinschaft und das Ameland-Mädchenlager-Team zu einem Gemeindetreff an der Johanneskirche ein. Hier gab es in lockerer Runde bei Würstchen, Waffeln und Kaltgetränken die Gelegenheit für Begegnung, Gespräche und des Abschieds. Den vielen Helferinnen und Helfern und den beiden Chören sei herzlich Danke gesagt für die gelungene Gestaltung dieses Festes.

 

Johannes Horsthemke für den Pfarreirat

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