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Neue Gottesdienst-ordnung

Zum 1. Advent 2022 führen wir in der Pfarrei eine neue Gottesdienst-Ordnung ein.

Warum wir das tun und was sich ändert, findest Du auf hier auf unserer Sonderseite.

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Beschluss des Pfarreirats

 

Am 3. November 2022 hat der Pfarreirat der Pfarrei St. Johannes Oelde die neue Gottesdienstordnung (siehe Grafik) beschlossen. Diese tritt am 26. November 2022 in Kraft. 

Während der Klausurtagung am 13. August fasste der Pfarreirat den Beschluss eine neue Gottesdienstordnung einzuführen. Dieser Beschluss wurde während einer öffentlichen Pfarreiratssitzung am 19. September vorgestellt. Im Verlauf der Sitzung trugen viele der versammelten Gemeindemitglieder unterschiedliche Änderungswünsche vor. Diese wurden durch den Vorstand des Pfarreirates und durch das Seelsorgeteam reflektiert, diskutiert, neu bewertet und schließlich dem Pfarreirat zur Abstimmung vorgelegt.

Im neuen Beschluss wurde darauf Wert gelegt, dass es möglichst geringe Verschiebungen der gewohnten Gottesdienstzeiten gibt.

Ab der Fastenzeit 2023 wird am Sonntag Abend um 18.00 Uhr ein durch alle Gemeinden wandernder "besonderer" Gottesdienst angeboten.

 

Generell werden nun am Sonntag in allen Gemeinden Wortgottesdienste möglich. Wann und wo eine Eucharistiefeier oder ein Wortgottesdienst gefeiert wird, entscheidet sich wöchentlich neu und wird im Newsletter, auf der Homepage und in den Pfarrinfos bekannt gegeben.

 

Berücksichtigt wurde bei der Planung der neuen Gottesdienstordnung weiterhin, dass die Gottesdienste nun mit drei Zelebranten gefeiert werden können.

 

Dabei wurden an den Wochenenden drei Gottesdienst-Schienen zu Grunde gelegt:

  1. Schiene: Innenstadt - Lette

  2. Schiene: Möhler - St. Joseph

  3. Schiene: Sünninghausen - Stromberg
     

Die neue Gottesdienstordnung wird zum ersten Adventswochenende am 26. November 2023 in die Praxis umgesetzt.


   

Rückblick:


Öffentliche Pfarreiratssitzung 

 

Am 19. September fand im Drostenhof Oelde eine öffentliche Pfarreiratssitzung statt. Hierzu waren alle interessierten Gemeindemitglieder eingeladen. Pfarreirat und Seelsorgeteam wollten mit Gemeindemitgliedern in Kontakt treten, um die Änderungen vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Im Anschluss schrieb unsere Pfarreiratsvorsitzende Claudia Lohmüller:


Liebe Gemeindemitglieder,

Danke für die gute Resonanz und konstruktive Beteiligung an unserer öffentlichen Sitzung, am Montag, den 19. September im Drostenhof!

Als Pfarreirat unserer großen, weitläufigen Pfarrei sehen wir uns als Gemeinschaft von Gemeinden und praktizieren diese Haltung im Pfarreirat auch konsequent und wertschätzend. Alle Wünsche, Hinweise und Vorschläge zur neuen Gottesdienstordnung werden in den nächsten Wochen von den Mitgliedern des Pfarreirates überdacht und mit Blick auf die Ziele überprüft. Die neue Gottesdienstordnung startet am 1. Adventwochenende, so dass noch Zeit ist für Nachdenken und Hinterfragen, zudem geschieht dieses Engagement ehrenamtlich.

 

Der Pfarreirat tritt am 3. November wieder zusammen, um eine endgültige Gottesdienstordnung zu beschließen. Sie sind bis dahin weiter herzlich eingeladen, ihre Meinungen dem  Pfarreirat bzw. dem Seelsorgeteam zur Verfügung zu stellen. Die neue Gottesdienstordnung wird nicht im öffentlichen, sondern im geschlossenen Teil der Sitzung am 3. November beschlossen, dies ist letztendlich der Auftrag ihres gewählten Gremium Pfarreirat.
 

Für den Pfarreirat St. Johannes, Oelde  - mit herzlichem Dank 

Claudia Lohmüller
- 1. Vorsitzende des Pfarreirates -

Erklärungen:
Warum brauchen wir eine neue Gottesdienstordnung

Das Ziel der neuen Gottesdienstordnung ist es, dass unsere Gottesdienste lebendig bleiben. Am wichtigsten ist es für uns, dass wir weiterhin verlässliche Gottesdienstzeiten anbieten können. Dieser Plan hält, so hoffen wir, für viele Jahre, da er berücksichtigt, dass langfristig nur noch drei Priester zur Verfügung stehen.

Zudem ist diese neue Gottesdienstordnung nur ein Rahmen, der zukünftig mit anderen Gottesdiensten und Liturgien gefüllt werden kann. So wollen wir insbesondere mit den Kitas und Schulen, unseren Vereinen und Gruppen zukünftig schöne, nährende und heilsame Gottesdienste nach individueller Absprache oder anlassbezogen feiern.

  • Die täglichen Gottesdienste um 8:30 Uhr in St. Johannes finden zukünftig um 8:30 Uhr in der Kapelle des Bernadushauses statt. 

  • Zusätzlich findet an den Markttagen am Dienstag und am Freitag um 10:00 Uhr ein Marktgottesdienst in St. Johannes statt.

  • Pfarreiweit finden alle Werktagsgottesdienste einheitlich um 18:30 Uhr statt.

  • In St. Johannes und Sünninghausen entfallen die Vorabendgottesdienste am Samstag.

  • In Lette ändert sich die Gottesdienstzeit leicht am Sonntag auf 9:30 Uhr.

Warum ändern wir die Gottesdienstzeiten?

Wir wissen darum, dass vielen Mitgliedern unserer Pfarrei die Gottesdienstzeiten seit langer Zeit vertraut sind und sie "ihre" Messe sehr schätzen.

Dennoch nehmen wir im Seelsorgeteam und im Pfarreirat wahr, dass sich die Gewohnheiten von Menschen geändert haben und darauf möchten wir reagieren.

Zwei Beispiele dazu:

Klassischerweise findet ein Sonntags-Gottesdienst am Morgen statt. Wir wissen jedoch aus Gesprächen und der eigenen Erfahrung, dass der Sonntag-Morgen für viele Menschen (insbesondere für Familien) der einzige Zeitpunkt ist, zusammen zu sein und miteinander den Vormittag zu begehen, weil viele Familien doppelt berufstätig sind und unter der Woche wenig Zeit bleibt. Mit unserem neuen Angebot am Sonntag um 18.00 Uhr möchten wir Ihnen eine weitere Gelegenheit bieten. Dieser Gottesdienst findet an jedem Sonntag immer in einer anderen Gemeinde statt. Wir starten zur Fastenzeit 2023.

Viele Traditionen haben sich überlebt. Das zeigt das zweite Beispiel: Jeden 1. Mittwoch im Monat fand in St. Joseph um 8 Uhr ein kfd-Gottesdienst statt. In den 80er- oder 90er-Jahren machte ein solcher Gottesdienst noch Sinn, wo Frauen ihre Kinder erst zur Schule geschickt haben (und nicht berufstätig waren), um dann zum Gottesdienst zu gehen und anschließend noch nett zu frühstücken. Heute sind viele Frauen berufstätig und haben um 8 Uhr, selbst wenn sie es wollten, keine Zeit. 

In Zukunft möchten wir mit den kfd-Frauen gemeinsam einen neuen individuellen Termin ausmachen, an dem auch viele Menschen kommen können.

 

Weniger ist mehr: Mehr Zeit für Dich!

Wir reduzieren in unserer Pfarrei zwar die Gottesdienstzeiten, aber nicht um weniger tun zu müssen, sondern um mehr Zeit zu haben.

Wir haben festgestellt, dass wir lebendigere, themenbezogene und gruppenbezogene Gottesdienste feiern möchten. Wir möchten unterschiedliche Formate für unterschiedliche Zielgruppen schaffen. Mit unserer neuen Gottesdienstordnung wollen wir auch und besonders Platz für Neues schaffen. 

Wir möchten Zeit haben, um mit Euch gemeinsam Gottesdienst zu feiern: Mit unseren Kitas, mit den Vereinen und Gruppen und den vielen Menschen guten Willens hier in unserer Pfarrei. Das sind dann Gottesdienste, die wir individuell mit Menschen absprechen und wo wir besonders gut auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen können. Dafür brauchen wir aber Zeit.

Ausführliche Darstellung der Änderungen

Für jeden Gottesdienst, den wir verändert haben, lassen sich gute Argumente ins Feld führen. Diese wollen wir dir hier zugänglich machen:

Leitlinien und Kriterien

 

Bevor wir die Ordnung tatsächlich erarbeitet haben, haben wir folgende Kriterien entwickelt, die uns bei der Erstellung des Plans wichtig waren:

  1. In jeder Gemeinde (außer Möhler) sollen wöchentlich mindestens 2 Eucharistiefeiern regelmäßig gefeiert werden.

  2. Beibehaltung von Traditionen überall da, wo es sinnvoll ist und keine Änderungen notwendig sind (z.B. Gottesdienstzeiten)...

  3. ... aber auch Experimentierfreude für neue Gottesdienstformate (und -zeiten).

  4. In der gesamten Pfarrei sollen die Uhrzeiten der Gottesdienste angeglichen werden. 

  5. Es sollen Wort-Gottesdienste in der Pfarrei etabliert werden. 

  6. Es sollen nicht mehr als 20 Gottesdienste (statt 29) in der Pfarrei gefeiert werden.

  7. Es soll möglich sein, die Gottesdienstordnung auch mit zwei Priestern zu feiern.

  8. Es soll Raum und Zeit für Gottesdienste mit Gruppen, Vereinen und Verbänden geben, für die die regelmäßigen Gottesdienste nicht mehr attraktiv sind.

St. Johannes

Wir haben uns dazu entschlossen, werktags nur noch an den Markttagen Dienstag und Freitag um 10:00 Uhr einen Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche zu feiern, zu dem wir die Marktbesucher:innen herzlich einladen möchten. Diese Gottesdienste können eine Eucharistiefeier sein, müssen es aber nicht.

Die regelmäßigen Besucher:innen der 8:30 Uhr-Messe sind herzlich eingeladen, im Bernadushaus mit den Schwestern der Dienerinnen der Armen jeden Tag um 8:30 Uhr die Eucharistie zu feiern.

Der neue Plan sieht vor, dass in St. Johannes am Wochenende am Sonntag um 08:00 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr ein Gottesdienst stattfindet.

Die Vorabendmesse in der St. Johannes-Kirche entfällt und findet nun um 17:00 Uhr in der St. Joseph-Kirche statt.

St. Joseph

Ein Ziel unserer Planungen war es, dass in jeder Gemeinde eine Werktagsmesse stattfindet. Gleichzeitig war es nicht mehr zu rechtfertigen, dass in St. Joseph 4 Werktagsmessen stattfinden. Da die anderen Werktage durch die Ortsteile schon "belegt" waren, findet der Werktagsgottesdienst in St. Joseph nun am Donnerstag um 18:30 Uhr statt.

Der Vorabend-Gottesdienst wurde um eine halbe Stunde auf 17:00 Uhr vorverlegt, weil auf diese Weise möglich wird, die Vorabendgottesdienste in der gesamten Pfarrei mit nur zwei Geistlichen zu gestalten. Dieser Gottesdienst kann gelegentlich als Wortgottesdienst gefeiert werden.

St. Lambertus und Heilig Kreuz

 

Für die St. Lambertus-Kirche hat die neue Gottesdienst-Ordnung - bis auf die Änderung der Uhrzeit am Montag - keine Änderungen mit sich gebracht.

Die von einzelnen Gruppen gestalteten Gottesdienste am Mittwoch-Morgen in Heilig-Kreuz können weiterhin gefeiert werden. Allerdings gibt es eine größere Offenheit, wann und in welcher Form diese Gottesdienste gefeiert werden sollen.

Die Vesper vor der Eucharistiefeier am Freitag-Abend verschiebt sich den neuen Zeiten gemäß von 18:15 Uhr auf 17:45 Uhr. Die Beichtgelegenheit ebenfalls auf 17:15 Uhr.

Die Sonntagsmesse findet um 10:30 Uhr in der Kreuzkirche statt.

St. Vitus Sünninghausen

Der Gottesdienst am Samstag-Abend entfällt, weil die Besucherresonanz für die Gottesdienste am Wochenende zwei Gottesdienste in Sünninghausen nicht rechtfertigen.

Den Vertreter:innen aus Sünninghausen war es jedoch wichtiger, dass der Sonntag-Morgen als Gottesdienstzeit erhalten bleibt, als die Zusage, dass der Gottesdienst eine Eucharistiefeier ist. Daher kann der Gottesdienst am Sonntag-Morgen auch ein Wortgottesdienst sein, wenn nur zwei Priester pfarreiweit zur Verfügung stehen.

Der Werktagsgottesdienst findet nun dienstags um 18:30 Uhr statt.

St. Vitus Lette

Der Gottesdienst am Sonntag wurde auf 9:30 Uhr um eine Viertelstunde nach hinten geschoben. Parallel zu den Überlegungen in Sünninghausen kann der Gottesdienst am Sonntag-Morgen zukünftig auch ein Wortgottesdienst sein, wenn nur zwei Priester pfarreiweit zur Verfügung stehen.

St. Ludgerus Möhler

 

Für Möhler ergeben sich durch die neue Godi-Ordnung keine Änderung.

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