Neue Gottesdienst-ordnung

Ab dem 26. November und dem Neuen Kirchenjahr, das immer am 1. Advent beginnt, haben wir eine neue Gottesdienstordnung.

Auf dieser Seite findest Du alle Informationen zu den Änderungen der Gottesdienstordnung.

Image by Adrian Cogua

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Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Das Ziel der neuen Gottesdienstordnung ist es, dass unsere Gottesdienste lebendig bleiben. Der Pfarreirat hat daher im August 2022 gemeinsam mit dem Seelsorgeteam eine neue Ordnung für unsere Gottesdienste beschlossen.

Am wichtigsten ist es für uns, dass wir weiterhin verlässliche Gottesdienstzeiten anbieten können. Dieser Plan hält, so hoffen wir, für viele Jahre, da er berücksichtigt, dass langfristig nur noch zwei Priester zur Verfügung stehen.

Zudem ist diese neue Gottesdienstordnung nur ein Korsett und ein Rahmen, der zukünftig mit anderen Gottesdiensten und Liturgien gefüllt werden kann. So wollen wir insbesondere mit den Kitas, aber auch unseren Vereinen und Gruppen zukünftig schöne, nährende und heilsame Gottesdienste nach individueller Absprache feiern.

Die neue Gottesdienstordnung auf einen Blick
Die neue Gottesdienstordnung auf einen Blick

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St. Johannes
St. Johannes

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Gottesdienste im Krankenhaus, Paulusforum und Seniorenzentrum Stromberg
Gottesdienste im Krankenhaus, Paulusforum und Seniorenzentrum Stromberg

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Die neue Gottesdienstordnung auf einen Blick
Die neue Gottesdienstordnung auf einen Blick

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  • Die täglichen Gottesdienste um 8:30 Uhr in St. Johannes finden zukünftig um 8:30 Uhr in der Kapelle des Bernadushauses statt. Diese Gottesdienste sind zugleich diejenigen, die entfallen, sobald nicht mehr genügend Priester zur Verfügung stehen.

  • Zusätzlich findet an den Markttagen am Dienstag und am Freitag um 10:00 Uhr ein Marktgottesdienst statt.

  • Der Sonntags-Gottesdienst um 8:00 Uhr in St. Johannes entfällt.

  • In St. Joseph findet dienstags ein Werktaggottesdienst um 18:30 Uhr statt.

  • In Heilig-Kreuz findet der Sonntag-Gottesdienst zukünftig nicht mehr um 10:30 Uhr, sondern sonntags um 17:00 Uhr statt.

  • Pfarreiweit finden alle Werktagsgottesdienste einheitlich um 18:30 Uhr statt.

  • In Sünninghausen entfällt der Vorabendgottesdienst am Samstag um 17:00 Uhr.

  • In Lette ändert sich die Gottesdienstzeit am Sonntag auf 9:30 Uhr.

Warum ändern wir die Gottesdienstzeiten?

Wir wissen darum, dass vielen Mitgliedern unserer Pfarrei die Gottesdienstzeiten seit langer Zeit vertraut sind und sie "ihre" Messe sehr schätzen.

Dennoch nehmen wir im Seelsorgeteam und im Pfarreirat wahr, dass sich die Gewohnheiten von Menschen geändert haben und darauf möchten wir reagieren.

Zwei Beispiele dazu:

Klassischerweise findet ein Sonntags-Gottesdienst am Morgen statt. Wir wissen jedoch aus Gesprächen und der eigenen Erfahrung, dass der Sonntag-Morgen für viele Menschen (insbesondere für Familien) der einzige Zeitpunkt ist, zusammen zu sein und miteinander den Vormittag zu begehen, weil viele Familien doppelt berufstätig sind und unter der Woche wenig Zeit bleibt. Mit unserem Angebot in Heilig-Kreuz um 17 Uhr am Sonntag möchten wir ein Angebot für diese Menschen schaffen.

Viele Traditionen haben sich überlebt. Das zeigt das zweite Beispiel: Jeden 1. Mittwoch im Monat fand in St. Joseph um 8 Uhr ein kfd-Gottesdienst statt. In den 80er- oder 90er-Jahren machte ein solcher Gottesdienst noch Sinn, wo Frauen ihre Kinder erst zur Schule geschickt haben (und nicht berufstätig waren), um dann zum Gottesdienst zu gehen und anschließend noch nett zu frühstücken. Heute sind viele Frauen berufstätig und haben um 8 Uhr, selbst wenn sie es wollten, keine Zeit. 

In Zukunft möchten wir mit den kfd-Frauen gemeinsam einen guten Termin ausmachen, an dem auch viele Menschen kommen können.

 

Weniger ist mehr: Mehr Zeit für Dich!

Wir reduzieren in unserer Pfarrei zwar die Gottesdienstzeiten, aber nicht um weniger tun zu müssen, sondern um mehr Zeit zu haben.

Wir haben festgestellt, dass wir lebendigere, themenbezogene und gruppenbezogene Gottesdienst feiern möchten. Wir möchten unterschiedliche Formate für unterschiedliche Zielgruppen schaffen. Mit unserer neuen Gottesdienstordnung wollen wir auch und besonders Platz für Neues schaffen. 

Wir möchten Zeit haben, um mit Euch gemeinsam Gottesdienst zu feiern: Mit unseren Kitas, mit den Vereinen und Gruppen und den vielen Menschen guten Willens hier in unserer Pfarrei. Das sind dann Gottesdienste, die wir individuell mit Menschen absprechen und wo wir besonders gut auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen können. Dafür brauchen wir aber Zeit.

Ausführliche Darstellung der Änderungen

Für jeden Gottesdienst, den wir verändert haben, lassen sich gute Argumente ins Feld führen. Diese wollen wir dir hier zugänglich machen:

Leitlinien und Kriterien

 

Bevor wir die Ordnung tatsächlich erarbeitet haben, haben wir folgende Kriterien entwickelt, die uns bei der Erstellung des Plans wichtig waren:

  1. In jeder Gemeinde (außer Möhler) sollen wöchentlich mindestens 2 Eucharistiefeiern regelmäßig gefeiert werden.

  2. Beibehaltung von Traditionen überall da, wo es sinnvoll ist und keine Änderungen notwendig sind (z.B. Gottesdienstzeiten)...

  3. ... aber auch Experimentierfreude für neue Gottesdienstformate (und -zeiten).

  4. In der gesamten Pfarrei sollen die Uhrzeiten der Gottesdienste angeglichen werden. 

  5. Es sollen Wort-Gottesdienste in der Pfarrei etabliert werden. 

  6. Es sollen nicht mehr als 20 Gottesdienste (statt 29) in der Pfarrei gefeiert werden.

  7. Es soll möglich sein, die Gottesdienstordnung auch mit zwei Priestern zu feiern.

  8. Es soll Raum und Zeit für Gottesdienste mit Gruppen, Vereinen und Verbänden geben, für die die regelmäßigen Gottesdienste nicht mehr attraktiv sind.

St. Johannes

Wir haben uns dazu entschlossen, nur noch an den Markttagen Dienstag und Freitag um 10 Uhr einen Gottesdienst zu feiern, zu dem wir die Marktbesucher:innen herzlich einladen möchten. Diese Gottesdienste können eine Eucharistiefeier sein, müssen es aber nicht.

Die regelmäßigen Besucher:innen der 8:30 Uhr-Messe sind herzlich eingeladen, im Bernadushaus mit den Schwestern der Dienerinnen der Armen jeden Tag um 8:30 Uhr die Eucharistie zu feiern.

Der derzeitige Plan sieht vor, dass in St. Johannes am Wochenende am Samstag um 18:30 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr ein Gottesdienst stattfindet.

Die neue Zeit um 18:30 Uhr am Vorabend stellt sicher, dass zwei Priester am Wochenende die Gottesdienste schaffen können.

St. Joseph

Ein Ziel unserer Planungen war es, dass in jeder Gemeinde eine Werktagsmesse stattfindet. Gleichzeitig war es nicht mehr zu rechtfertigen, dass in St. Joseph 4 Werktagsmessen stattfinden. Da die anderen Werktage durch die Ortsteile schon "belegt" waren, findet der Werktagsgottesdienst in St. Joseph am Dienstag statt.

Die Uhrzeit, 18:30 Uhr, für diese Gottesdienste erklärt sich aus einem Kompromiss zwischen der 18:00 Uhr-Tradition in St. Joseph und der 19:00 Uhr-Tradition in den Ortsteilen. Wir wollten eine einheitliche Zeit für die gesamte Pfarrei. 

Der Vorabend-Gottesdienst wurde um eine halbe Stunde (alt: 17:30 Uhr, neu: 17:00 Uhr) verschoben, weil auf diese Weise es möglich ist, die Vorabendgottesdienste in der gesamten Pfarrei mit nur zwei Geistlichen zu gestalten. Dieser Gottesdienst kann gelegentlich auch ein Wortgottesdienst sein.

St. Lambertus und Heilig Kreuz

 

Für die St. Lambertus-Kirche hat die neue Gottesdienst-Ordnung - bis auf die Änderung der Uhrzeit am Montag - keine Änderungen mit sich gebracht.

Die von einzelnen Gruppen gestalteten Gottesdienste am Mittwoch-Morgen in Heilig-Kreuz können weiterhin gefeiert werden. Allerdings gibt es eine größere Offenheit, wann und in welcher Form diese Gottesdienste gefeiert werden sollen.

Die Vesper vor der Eucharistiefeier am Freitag-Abend verschiebt sich den neuen Zeiten gemäß von 18:15 Uhr auf 17:45 Uhr. Die Beichtgelegenheit ebenfalls auf 17:15 Uhr.

Mit der 17:00 Uhr-Messe am Sonntag in Stromberg wollen wir ein Experiment wagen. Wir erhoffen durch die traditionell vielen Besucher:innen in Stromberg am Sonntag-Nachmittag auch auf Mitfeiernde aus der Region, die den Charakter der "Wallfahrtskirche" Heilig-Kreuz noch einmal besonders heraushebt. Der Gottesdienst um 17:00 Uhr wird voraussichtlich immer auch ein überraschendes oder kreatives Element in sich haben.

St. Vitus Sünninghausen

Der Gottesdienst am Samstag-Abend entfällt, weil die Besucherresonanz für die Gottesdienste am Wochenende zwei Gottesdienste in Sünninghausen nicht rechtfertigen.

Den Vertreter:innen aus Sünninghausen war es jedoch wichtiger, dass der Sonntag-Morgen als Gottesdienstzeit erhalten bleibt, als die Zusage, dass der Gottesdienst eine Eucharistiefeier ist. Daher kann der Gottesdienst am Sonntag-Morgen auch ein Wortgottesdienst sein, wenn nur zwei Priester pfarreiweit zur Verfügung stehen.

St. Vitus Lette

Der Gottesdienst am Sonntag wurde auf 9:30 Uhr um eine Viertelstunde nach hinten geschoben. Parallel zu den Überlegungen in Sünninghausen kann der Gottesdienst am Sonntag-Morgen zukünftig auch ein Wortgottesdienst sein, wenn nur zwei Priester pfarreiweit zur Verfügung stehen.

St. Ludgerus Möhler

 

Für Möhler ergeben sich durch die neue Godi-Ordnung keine Änderung.